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Suhrkamp TB 976
Der Storchkalif

Mihály Babits 
Titelbild 1. Auflage: 
Suhrkamp Phantastische Bibliothek 117 
Elmer Tabory, Sproß einer wohlhabenden ungarischen Familie, ist ein eleganter junger Mann, dem alles gelingt, im Studium wie in der Liebe. Er könnte als einer der glücklichsten unter den Sterblichen gelten, wären nicht seine Träume. In seinen Träumen führt er, Nacht für Nacht, ein erbärmliches Leben, sowie er die Augen schließt, erwacht er in einer anderen Existenz, ist er der beschimpfte, ausgenützte, mißhandelte Lehrling eines rohen Tischlers, wird zu den niedrigsten Arbeiten herangezogen. Schließlich wird er Gehilfe eines Gerichtsschreibers, der systematisch Unterschlagungen verübt hat und nun einen Komplizen und ein Opfer sucht. Verzweifelt bemüht sich der Held, die nächtliche Seite seiner Persönlichkeit loszuwerden, er studiert die Literatur über Träume, darunter auch Freuds Traumanalyse (ohne das Freud namentlich genannt würde). Vergebens. Ein Verzweiflungsakt, um sich der unerwünschten Doppelexistenz zu entledigen, mündet in die Katastrophe.